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Die Hausgemeinschaft für Menschen mit Demenz- Haus Mutter Anna- hatte am Wochenende zum jährlichen Sommerfest geladen. Zahlreiche Gäste, ob jung oder alt, kamen gern, denn das Sommerfest im
Haus Mutter Anna bietet für jeden etwas. Unterhaltung statt Langeweile ist hier Programm. Hinzu kamen angenehme Temperaturen, so dass die Terrasse ein begehrter Treffpunkt war.
Zuvor startet der Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Hauskapelle. Anschließend gab es Unterhaltung auf allen Etagen. So ging ein Orgelspieler durchs Haus und bot die passenden Melodien alter Schlager an, die immer wieder mitgesungen wurden. Jörg Boenig überraschte als Riesenmann die Bewohner und schüttelte unzählige Hände. Klassische Musik gab es ebenfalls. Ein weibliches Klarinettenduo gab eine Kostprobe ihres Könnens.
Wer es fetziger wollte, war im Wohnbereich „Waldenburg“ an der richtigen Adresse. Hier sorgte eine
Tanzkapelle für flotte musikalische Einlagen. Im Laufe des Nachmittags kam auch noch eine Tanzgruppe hinzu.
Kaffee, Kuchen und weitere Köstlichkeiten, sowie kühle und warme Getränke sorgten für eine launige Feier. Nicht vergessen wurden die Kinder. Für sie gab es im Haus zahlreiche Aktionen von Bastelaktion mit Muschel im Wohnbereich „Schnellenberg“, Kinderschminken, Seifenblasen, Wasserbomben und andere Kinderspiele im Eingangsbereich von Haus Mutter Anna, Dosenwerfen auf der Terrasse „Feuerteich“, Kegeln auf der Terrasse und Tassen bemalen im Wohnbereich „Waldenburg“. Das machte allerdings nicht nur den Kindern Spaß. Auch die Bewohner hatten ihre Freude und versuchten selber bei dem einen oder anderen Spiel ihr Glück.
Lachen und Freude bei Bewohnern und Gästen bestimmten das Fest, was ebenfalls genutzt wurde, um sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern zu bedanken, die immer für die Bewohner da sind und oftmals im Hintergrund als gute Geister wirken. So auch bei diesem gelungenen Sommerfest.
Das Sommerfest anlässlich des 25 jährigen Bestehens des St. Liborius Seniorenhaus war jetzt ein weitere Höhepunkt im Veranstaltungskalender des Festjahres.
Der Tag startete mit einem Gottesdienst im Sauerländer Dom, zelebriert von Pastor Andreas Neuser unter Mitwirkung von Pastor Klinkhammer und Pastor Liedmann, beides Bewohner in St. Liborius. Für die Messe hatten sich die Mitarbeiter des Hauses etwas besonderes bei der Gestaltung einfallen lassen. Sie trugen einen bunten Strauß mit Blumen aller Art in den Altarraum, der das Leben der Bewohner, aber auch aller anderen Besucher des Gottesdienstes symbolisieren sollten. So wurde zu jeder Blume ein Text vorgetragen, der einen Bezug zu einem Lebensabschnitt hat. So ist die
Rose die Blume der Liebenden und Rosenzeiten sind Zeiten der Freude und des Wohlergehens, Zeiten, in denen man das Leben genießt. Es gibt immer Rosenzeiten im Leben und sie erinnern auch an Menschen, die uns wichtig waren oder sind. Doch Rose ohne Dornen gibt es nicht und alles Schöne hat oftmals auch eine Schattenseite. Das wissen gerade die Bewohner mit ihrem reichen Erfahrungsschatz.
Im Strauß befanden sich auch Margareten. Diese anspruchslosen Blumen sind überall zu finden, ob am Straßenrand oder an der Uferböschung. Sie standen für das Alltägliche, das jeder kennt. Der Alltag nimmt aber den größten Raum im Leben ein. Doch er ist deshalb nicht weniger wert, denn ohne ihn könnte niemand die Festtage im Leben nicht würdigen. Und so wurde mit jeder Blume, ob Lavendel oder Distel, der Strauß so bunt und vielfältig wie das Leben.
Nach dem Gottesdienst ging es bunt weiter. Im St. Liborius Seniorenhaus wurde eine Beachparty gefeiert. Im richtigen Ambiente mit Sand und großen Sonnenschirmen sorgten die Mitarbeiter im passenden karibischen Outfit für pure Sommerstimmung. Vom Grill gab es Leckereien und kühle Getränke wurden an der Cocktailbar gereicht.
Eine große Kuchenpyramide ließ keine Wünsche offen. Selbst der Himmel hatte ein Einsehen und nahm sich des Themas Beachparty an. Während in benachbarten Orten starke Regenfälle zum Teil für Überflutungen sorgten, bleib es in Attendorn trocken und sogar der Himmel zeigte sich vereinzelt von seiner blauen Seite. „Ein rundherum gelungenes Fest,“ so die einhellige Meinung von Gästen, Bewohnern und Mitarbeitern.
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