Kategorie: Seniorenhaus St. Liborius
Ab dem 22.März wird im Seniorenhaus St.Liborius eine Kunstausstellung von Dagmar Baldauf, im Wohnbereich Bigge, ihren
Platz finden. Die Hobbykünstlerin Dagmar Baldauf erlernte ihr Fertigkeiten und Techniken neben den Malwochen mit Künstlern aus Holland auf Langeoog, sowie in VHS Kursen bei Frau Schmitz. Diese waren Wegbereiter für die privaten Unterrichtstunden bei Ulrich Nagel aus Finnentrop. Über einen Fernkurs der ILS/Hamburg für Freies Zeichnen erwarb Dagmar Baldauf ihr Zertifikat. Der Erlös der Kunstausstellung kommt der Streetworkerarbeit von Michael Baldauf in Costa Rica zugute. Er arbeitet dort seit 3 Jahren für die Organisation SUNRISE e.V. die sich auf Spendenbasis hauptsächlich für integrative Sozialarbeit einsetzt Nähere Informationen zum Thema findet man im Internet unter www.SUNRISE-online.de Die Mitarbeiter des Seniorenhauses St. Liborius laden alle Interessierte ganz herzlich ein bei der Eröffnung am 22. März um 16.30 Uhr in der Eingangshalle des Seniorenhauses dabei zu sein.
„Ich fühle mich ausgesprochen wohl hier im Nachtjackenviertel. Die Pyjamaparty ist eine tolle Idee, ich habe mir extra für diesen Abend mein Nachthemd aufbügeln lassen.“ Diese und ähnliche Sätze konnte man am Donnerstagabend immer wieder hören. In der Tat, es war ein außergewöhnlich gelungener Abend. Im Rahmen der Abendbetreuung
und des Frauenstammtisches fanden sich in der Sebastianstube zwanzig gut gelaunte Bewohnerinnen mit Renate Biecker-Klaas und Christine Schrage vom Sozialen Dienst des Seniorenhauses St. Liborius in Attendorn zur Pyjamaparty ein. Nachdem man gemeinsam gegessen hatte, konnte die Fete losgehen. Selbstverständlich fand dabei auch der im vergangenen Jahr selbst angesetzte Schlehenlikör reißenden Absatz. Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Abend war natürlich das Erscheinen in Schlafanzug oder Nachthemd und Nachtmütze. Dieser Aufforderung kamen alle gerne nach. Es wurde viel erzählt und gelacht, alte „Kamellen“ gehört und kräftig mitgesungen.
Die „Zipfelmützennachthauben“ wurden in einer Gemeinschaftsproduktion von Irmgard Hatzfeld, Schneiderin, und jetzt Bewohnerin in St. Liborius und Gisela Hilterhaus vom Ehrenamt, genäht. Jede Einzelne wurde natürlich von Hand mit „Gute Nacht- Sprüchen“ beschriftet. Auch wenn die Party im Vorfeld von vielen belächelt wurde, waren sich alle Beteiligten einig, dass dieser Abend „etwas für die Seele“ war und unbedingt wiederholt werden müsse. Wie von den Mitarbeiterinnen
des Nachtdienstes am nächsten Morgen zu erfahren war, sind alle Partyteilnehmer
sanft in das Reich der Träume geglitten. Auch Schlafwandler und Mondsüchtige
wurden in dieser Nacht nicht im Haus gesichtet……
Zum dritten Mal hat das Haus Mutter Anna und das Seniorenhaus St. Liborius nun
die Auszeichnung „Grüner Haken“ bekommen. Diese Auszeichnung steht für Lebensqualität im Altenheim. In diesen Häusern werden die Bewohner mit dem
gebührenden Respekt behandelt, ihre Wünsche und Gewohnheiten berücksichtigt und ihre Intimsphäre gewahrt. Als Mindestanforderung für die Auszeichnung eines Heimes mit dem „Grünen Haken“ müssen die Pflegeinrichtungen in den Bereichen zu prüfenden Bereichen Autonomie, Menschwürde und Teilhabe jeweils mindestens 80 Prozent der Prüfkriterien erfüllen. „Wir haben für beide Häuser 100 Prozent erreicht“, freut sich Leiter Uwe Beul über das hervorragende Abschneiden beider Häuser als Teil des Caritas-Zentrum Attendorn. Anders als bei der Bewertung pflegerischer, baulicher und technischer
Standards, stehen bei der Frage der Lebensqualität in Altenheimen „weiche“ Indikatoren wie die Wahrung der individuellen Würde, Selbstbestimmung und Lebenszufriedenheit im Vordergrund. Da die Entscheidung häufig kurzfristig getroffen werden muss, ist es bereits eine besondere Herausforderung, sich einen Überblick über verfügbare Heimplätze und die unterschiedlichen Angebote der in Frage kommenden Heime zu verschaffen. Eine eingehende Prüfung vorhandener Angebote, insbesondere im Hinblick auf die genannten „weichen“ Faktoren für Lebensqualität, ist in solchen Fällen schon gar nicht möglich. „Hier hilft der Grüne Haken““, erklärt Uwe Beul die Wichtigkeit dieser Auszeichnung, „Die Erfassung und Bewertung der Lebensqualität erfolgt nach objektivierbaren Kriterien, die gemeinsam mit den wichtigsten Akteuren im Bereich der institutionellen Altenhilfe, orientiert an der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen entwickelt wurden. Häuser, die diese Kriterien erfüllen, werden in der bundesweiten Heimverzeichnis erfasst.“ Die Häuser werden von einem speziell geschulten, ehrenamtlichen Gutachter unter die Lupe genommen. Neben einem Gespräch mit der Leitung suchte der Prüfer auch das Gespräch mit den Heimfürsprechern. Für Haus Mutter Anna standen Hans-Walter und Edith Neu Rede und Antwort. „In Haus Mutter Anna gibt es für die demenziell veränderten Bewohner Heimfürsprecher, die ihre Interessen wahrnehmen.“ In St. Liborius übernahm diesen Part Louise Meinen. Natürlich machte sich der Prüfer auch bei den Bewohnern und in den Wohnbereichen eine Bild von den Häusern Das Fazit: Beide Häuser sind verbraucherfreundlich und zeugen von Lebensqualität in Altenheimen. Von daher finden sie Aufnahme im unabhängigen Internetportal www.heimverzeichnis.de und erhalten weiterhin den „Grünen Haken“.
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