Kategorie: Haus Mutter Anna

In iener generationsübergreifenden Aktion wurden jetzt für den kommenden Palmsonntag Palmzweige in Haus Mutter Anna gebunden. Neben den Bewohnern und Mitarbeitern waren auch eine Gruppe Firmlinge und Kommunionkinder zu Gast. „Wir bieten den Firmlingen in diesem Jahr verschiedene Projekte an. Hier sollen sie neue Erfahrungen sammeln, ihre Grenzen erfahren und einfach auch neue Perspektiven auf das Leben kennen lernen“, erklärt Vikar Jörg Heinemann die Idee, „Eins
dieser Projekt beschäftigt sich mit der Caritas und den vielen Angeboten in Attendorn.“ Neben Aktionen im Seniorenhaus
St. Liborius stand nun das Binden von Palmzweigen auf dem Programm. Auch eine Gruppe Kommunionkinder der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist beteiligten sich an dieser Aktion. Sie hatten im Dezember schon aktiv an der Gestaltung des Adventsfensters in Haus Mutter Anna teilgenommen. Das Binden der Palmzweige war die letzte Aktion für die Jungen und Mädchen, die eine Woche nach Ostern ihre Erstkommunion feiern. Insgesamt hatten alle, ob alt oder jung, Spaß an diesem gemeinsamen Nachmittag. Die 60 gebundenen Palmzweige wurden in die Hospitalkirche gebracht. Hier nehmen Bewohner des Hauses am Sonntag am Gottesdienst teil und bekommen anschließend die gesegneten Zweige.
Ein buntes Angebot an österlichen Dekorationen und frühlingshaften Waren bot der Osterbasar am Sonntag in Haus Mutter Anna.
Die Bewohner und Mitarbeiter blickten stolz auf ihre kreativen Werke: Da gab es Türkränze, Gestecke, bepflanzte Schalen, gefilzte Ostereier, österliche Handarbeiten und allerlei Dekorationen für Ostern und das Frühjahr. Jörg Boenig erzählt: “Wir freuen uns über die zahlreichen Besucher und den guten Asatz, denn der Erlös ist für die Bewohner gedacht.” Mit dekorativem, selbst gemachten Osterschmuck und Handarbeiten lag das Angebot voll im Trend. Eine gemütliche Kaffeestube und Deftiges für den großen Hunger luden zum Verweilen auf der Terrasse der Wohngruppe Feuerteich ein, denn auch die Sonne gab ihr bestes und sorgte für angenehme Frühlingstemperaturen und einen strahlend blauen Himmel. “Coco” Freitag sorgte für die musikalische Untermaltung.
Zum dritten Mal hat das Haus Mutter Anna und das Seniorenhaus St. Liborius nun
die Auszeichnung „Grüner Haken“ bekommen. Diese Auszeichnung steht für Lebensqualität im Altenheim. In diesen Häusern werden die Bewohner mit dem
gebührenden Respekt behandelt, ihre Wünsche und Gewohnheiten berücksichtigt und ihre Intimsphäre gewahrt. Als Mindestanforderung für die Auszeichnung eines Heimes mit dem „Grünen Haken“ müssen die Pflegeinrichtungen in den Bereichen zu prüfenden Bereichen Autonomie, Menschwürde und Teilhabe jeweils mindestens 80 Prozent der Prüfkriterien erfüllen. „Wir haben für beide Häuser 100 Prozent erreicht“, freut sich Leiter Uwe Beul über das hervorragende Abschneiden beider Häuser als Teil des Caritas-Zentrum Attendorn. Anders als bei der Bewertung pflegerischer, baulicher und technischer
Standards, stehen bei der Frage der Lebensqualität in Altenheimen „weiche“ Indikatoren wie die Wahrung der individuellen Würde, Selbstbestimmung und Lebenszufriedenheit im Vordergrund. Da die Entscheidung häufig kurzfristig getroffen werden muss, ist es bereits eine besondere Herausforderung, sich einen Überblick über verfügbare Heimplätze und die unterschiedlichen Angebote der in Frage kommenden Heime zu verschaffen. Eine eingehende Prüfung vorhandener Angebote, insbesondere im Hinblick auf die genannten „weichen“ Faktoren für Lebensqualität, ist in solchen Fällen schon gar nicht möglich. „Hier hilft der Grüne Haken““, erklärt Uwe Beul die Wichtigkeit dieser Auszeichnung, „Die Erfassung und Bewertung der Lebensqualität erfolgt nach objektivierbaren Kriterien, die gemeinsam mit den wichtigsten Akteuren im Bereich der institutionellen Altenhilfe, orientiert an der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen entwickelt wurden. Häuser, die diese Kriterien erfüllen, werden in der bundesweiten Heimverzeichnis erfasst.“ Die Häuser werden von einem speziell geschulten, ehrenamtlichen Gutachter unter die Lupe genommen. Neben einem Gespräch mit der Leitung suchte der Prüfer auch das Gespräch mit den Heimfürsprechern. Für Haus Mutter Anna standen Hans-Walter und Edith Neu Rede und Antwort. „In Haus Mutter Anna gibt es für die demenziell veränderten Bewohner Heimfürsprecher, die ihre Interessen wahrnehmen.“ In St. Liborius übernahm diesen Part Louise Meinen. Natürlich machte sich der Prüfer auch bei den Bewohnern und in den Wohnbereichen eine Bild von den Häusern Das Fazit: Beide Häuser sind verbraucherfreundlich und zeugen von Lebensqualität in Altenheimen. Von daher finden sie Aufnahme im unabhängigen Internetportal www.heimverzeichnis.de und erhalten weiterhin den „Grünen Haken“.

Der Nikolaus besuchte jetzt das Haus Mutter Anna. Mit Rauschebart und dem großen goldenen Buch ausgestattet, hatte er so einiges zu erzählen und wusste auch so manches über die Bewohner zu berichten. Gemeinsam wurden Weihnachts- und Adventslieder gesungen und auch Gedichte aufgesagt. Zum Abschluss hatte der heilige Mann für alle noch ein süßes Päckchen mitgebracht, damit die Zeit bis das Christkind kommt, nicht so lang wird.
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