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Informationen und Beratung zum ambulanten Pflegeangebot
Attendorn. Gerade beim Thema Angehörigenpflege treten immer wieder große Unsicherheiten auf, wenn es um Fragen der Organisation der Pflege, der Finanzierung oder auch bei rechtlichen Handhabungen geht. Doch immer mehr Angehörige stehen gerade vor diesem Problem: Wie bekomme ich den Beruf und die manchmal sehr belastender Pflegesituation im privaten häuslichen Bereich unter einen Hut? In Zeiten des demographischen Wandels nimmt diese Fragestellung rapide zu und die Caritas Station Attendorn verzeichnet eine steigende Nachfrage von ambulanter Versorgung im häuslichen Umfeld. Oftmals entsteht die Situation von einem auf den anderen Tag und Hilfe muss sofort zur Stelle sein. „Wir stehen natürlich den Angehörigen immer bei all diesen Fragen zur Seite und können oftmals innerhalb kürzester Zeit helfen, aber wir möchten jetzt auch eine eigenen Sprechstunde einrichten“, erklärt Uli Mertens, Leiter der Caritas-Station Attendorn. Diese Sprechstunde, die ab dem 1. Juni immer am dritten Mittwoch des Monats von 17 bis 19Uhr im Eingangsbereich des Caritas Zentrums Attendorn (Seniorenzentrum St. Liborius) stattfinden, zeigen die Möglichkeiten auf, die einem pflegenden Angehörigen offen stehen. Das Netzwerk des Caritas-Zentrums mit seinen verschiedenen Einrichtungen und Angeboten bietet in vielfältiger Weise Hilfe an. Wer möchte kann natürlich auch einen Termin für ein persönliches Gespräch in Anspruch nehmen. „Alle Gespräche finden in einem geschützten Raum statt, sind vertraulich und natürlich kostenlos und unverbindlich“, weißt Frank Decker, stellvertretender Pflegedienstleiter extra nochmals auf die Modalitäten hin. „Die Beratung und Informationen erfolgen durch fachkompetente und geschulte Pflegefachmitarbeiter. Wenn gewünscht, werden Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und aufgezeichnet, natürlich im pflegerischen Kontext und individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt“. Das Spektrum ist breit. So gibt es Hilfe bei Fragen zur Grund- und Behandlungspflege, zur hospizliche Versorgung von schwersterkrankten Personen, aber auch zur Beantragung und zum Einsatz von Pflegehilfsmitteln wie Pflegebett oder Badewannenlifter. „Das sind nur einige von vielen Themen. Wir beraten auch bei Inkontinenz, Demenz und alle anderen Fragen rund um die Pflege.“ Die Beratung soll ein ganzheitliches Angebot sein, das zum einen konkrete Fragen beantworten kann und zum anderen die Gesamtsituation analysiert und fachkompetente Hilfe aufzeichnet.
Palmzweige für Haus Mutter Anna

In iener generationsübergreifenden Aktion wurden jetzt für den kommenden Palmsonntag Palmzweige in Haus Mutter Anna gebunden. Neben den Bewohnern und Mitarbeitern waren auch eine Gruppe Firmlinge und Kommunionkinder zu Gast. „Wir bieten den Firmlingen in diesem Jahr verschiedene Projekte an. Hier sollen sie neue Erfahrungen sammeln, ihre Grenzen erfahren und einfach auch neue Perspektiven auf das Leben kennen lernen“, erklärt Vikar Jörg Heinemann die Idee, „Eins
dieser Projekt beschäftigt sich mit der Caritas und den vielen Angeboten in Attendorn.“ Neben Aktionen im Seniorenhaus
St. Liborius stand nun das Binden von Palmzweigen auf dem Programm. Auch eine Gruppe Kommunionkinder der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist beteiligten sich an dieser Aktion. Sie hatten im Dezember schon aktiv an der Gestaltung des Adventsfensters in Haus Mutter Anna teilgenommen. Das Binden der Palmzweige war die letzte Aktion für die Jungen und Mädchen, die eine Woche nach Ostern ihre Erstkommunion feiern. Insgesamt hatten alle, ob alt oder jung, Spaß an diesem gemeinsamen Nachmittag. Die 60 gebundenen Palmzweige wurden in die Hospitalkirche gebracht. Hier nehmen Bewohner des Hauses am Sonntag am Gottesdienst teil und bekommen anschließend die gesegneten Zweige.
Osterbasar mit Frühlingstemperaturen
Ein buntes Angebot an österlichen Dekorationen und frühlingshaften Waren bot der Osterbasar am Sonntag in Haus Mutter Anna.
Die Bewohner und Mitarbeiter blickten stolz auf ihre kreativen Werke: Da gab es Türkränze, Gestecke, bepflanzte Schalen, gefilzte Ostereier, österliche Handarbeiten und allerlei Dekorationen für Ostern und das Frühjahr. Jörg Boenig erzählt: “Wir freuen uns über die zahlreichen Besucher und den guten Asatz, denn der Erlös ist für die Bewohner gedacht.” Mit dekorativem, selbst gemachten Osterschmuck und Handarbeiten lag das Angebot voll im Trend. Eine gemütliche Kaffeestube und Deftiges für den großen Hunger luden zum Verweilen auf der Terrasse der Wohngruppe Feuerteich ein, denn auch die Sonne gab ihr bestes und sorgte für angenehme Frühlingstemperaturen und einen strahlend blauen Himmel. “Coco” Freitag sorgte für die musikalische Untermaltung.
Ausstellung von Dagmar Baldauf
Insgesamt 49 Bilder in Acryl und Aquarell, sowie Zeichnungen und Collagen sind seit Donnerstag im Seniorenhaus St. Liborius in Attendorn zu sehen. Die Künstlerin Dagmar Baldauf hat die Möglichkeit genutzt um im Wohnbereich Bigge einen Querschnitt ihrer vielfältigen Arbeiten so der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Künstlerin ist im Haus keine Unbekannte. „Ich habe hier zwischen dem Jahr 2000 und 2008 meine Ausbildung in der Altenpflege gemacht und anschließend auch hier gearbeitet“, freut sie sich über das Wiedersehen mit Arbeitskollegen und Bewohnern von damals auf diesem nicht alltäglichen Weg. „Das war damals nur der Anfang in diesem Bereich. Zurzeit mache ich in Koblenz eine Umschulung in Richtung Pflege- und Sozialberatung“, erklärt die Mittfünfziger. Das Malen und Zeichnen „mit allem außer Öl“ ist dabei eine willkommene Abwechslung und Entspannung. Landschaftsmotive, die Stille wiedergeben, sind daher auch ein immer wiederkehrendes Motiv. „Mit dem Erlös dieser Ausstellung möchte ich meinen Sohn Michael unterstützen, der seit drei Jahren für die Organisation Sunrise in Costa Rica arbeitet.“ Die Ausstellung ist noch bis Ende April zu sehen.
Osterbasar in Haus Mutter Anna
Die Bewohner des Haus Mutter Anna laden am Sonntag, 25. März von 11 bis 17 Uhr zum Osterbasar ein. Die Terrasse der Wohngruppe Feuerteich wird dann ein bunter Marktplatz. Neben Gestecke und Topfpflanzen, die Lust auf den Frühling und die warme Jahreszeit machen, gibt es auch große und kleine Osterdekorationen aus Holz und Stein. Natürlich ist auch an das leibliche Wohl gedacht. Der Erlös ist für die Bewohner des Hauses Mutter Anna gedacht.
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