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Archiv für Dezember, 2011

Termine des ersten Halbjahres 2012 für dasTrauercafe

 

Im Tagestreff ist immer was los

Wie war das früher? Da können die Damen der Montagsrunde im Tagestreff des Caritas Zentrum Attendorn richtig was erzählen. Martha Voss hat sogar ein Fotoalbum mitgebracht. Sie hat während des Krieges in der Küche des Ursulinen Klosters gearbeitet und in  dieser Zeit sind so einige Bilder entstanden. Die rüstige Seniorin hat noch den Überblick. Sie weiß, wer auf den Bildern ist und kann auch die eine oder andere Geschichte dazu erzählen. Liesel Cramer aus Neuenhof hat auch Bilder dabei. Sie zeigen ihr Elternhaus, den Gasthof Vogt in der Ortsmitte von Ennest  in früheren Jahren, aber auch Bilder, als ihre Enkel noch klein war und sie im Beruf als Säuglingsschwester jeden Tag im Krankenhaus in Plettenberg Dienst absolvierte. Schnell entsteht ein Gespräch unter den Damen. Sie erzählen aus ihrem Leben und die Zeit vergeht im wie im Flug. „Montags sind oft die richtig rüstigen Damen hier. Da wird erzählt, gelacht, aber auch etwas für die Fitness getan, sowohl körperlich wie geistig“, erklärt Gabi Schulte. Daher kommt nun die Schatzkiste auf den Tisch. Hier sind 16 Dinge drin, die am Vormittag einmal gezeigt wurden und nun müssen die Seniorinnen sagen, welche das waren. Kein Problem. Innerhalb von zwei Minuten sind alle Gegenstände auf dem Tisch. Nach einer kurzen sportlichen Bewegungseinlage wird gebastelt. Jeder erstellt ein Lesezeichen mit seinem Namen. Das fördert die motorischen Fähigkeiten. Aber eins ist den rüstigen Damen, die sich hier montags treffen, besonders wichtig: „So kommt man unter Menschen“, bringt es Agens Föhrdes auf den Punkt. „Oftmals sind wir zu Hause alleine und da kann der Tag schon mal lang werden. Hier im Tagestreff ist aber immer was los und wir freuen uns, wenn wir uns treffen.“ Aber auch Menschen mit Demenz sind willkommen und die Männer kommen oft dienstags in den Tagestreff. „Das hat sich so im Laufe der Zeit ergeben“, erklärt Gabi Schulte. Immer montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr ist der Tagestreff geöffnet. „Unsere Gäste müssen nur mobil sein“, so die Voraussetzung. Manche Gäste kommen nur einmal in der Woche, andere besuchen den Tagestreff mehrfach in der Woche. Auch  für die Angehörigen ist das Angebot des Tagestreffs eine große Hilfe. „Sie wissen ihre Eltern oder Verwandten in guten Händen und dass sie einen schönen Tag mit vielen sozialen Kontakten verleben.“ Das können die Damen am Montag nur bestätigen. Zum Abschied, bevor es nach Hause geht, ist noch Kaffeezeit angesagt und die Senioren wissen, in dieser Runde sehen wir uns Montag wieder.

 

Nachts in St. Liborius….

 „Ich fühle mich ausgesprochen wohl hier im Nachtjackenviertel. Die Pyjamaparty ist eine tolle Idee, ich habe mir extra für diesen Abend mein Nachthemd aufbügeln lassen.“ Diese und ähnliche Sätze konnte man am Donnerstagabend immer wieder hören. In der Tat, es war ein außergewöhnlich gelungener Abend. Im Rahmen der Abendbetreuung
und des Frauenstammtisches fanden sich in der Sebastianstube zwanzig gut gelaunte Bewohnerinnen mit Renate Biecker-Klaas und Christine Schrage vom Sozialen Dienst des Seniorenhauses St. Liborius in Attendorn zur Pyjamaparty ein. Nachdem man gemeinsam gegessen hatte, konnte die Fete losgehen. Selbstverständlich fand dabei auch der im vergangenen Jahr selbst angesetzte Schlehenlikör reißenden Absatz. Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Abend war natürlich das Erscheinen in Schlafanzug oder Nachthemd und Nachtmütze. Dieser Aufforderung kamen alle gerne nach. Es wurde viel erzählt und gelacht, alte „Kamellen“ gehört und kräftig mitgesungen.

 

Die „Zipfelmützennachthauben“ wurden in einer Gemeinschaftsproduktion von Irmgard Hatzfeld, Schneiderin, und jetzt Bewohnerin in St. Liborius und Gisela Hilterhaus vom Ehrenamt, genäht. Jede Einzelne wurde natürlich von Hand mit „Gute Nacht- Sprüchen“ beschriftet. Auch wenn die Party im Vorfeld von vielen belächelt wurde, waren sich alle Beteiligten einig, dass dieser Abend „etwas für die Seele“ war und unbedingt wiederholt werden müsse. Wie von den Mitarbeiterinnen
des Nachtdienstes am nächsten Morgen zu erfahren war, sind alle Partyteilnehmer
sanft in das Reich der Träume geglitten. Auch Schlafwandler und Mondsüchtige
wurden in dieser Nacht nicht im Haus gesichtet……

 

 

Vernissage in St. Liborius

Ab dem  22.März wird im Seniorenhaus St.Liborius eine Kunstausstellung von Dagmar Baldauf, im Wohnbereich Bigge, ihren
Platz finden. Die Hobbykünstlerin Dagmar Baldauf erlernte ihr Fertigkeiten und Techniken  neben den Malwochen mit Künstlern aus Holland auf Langeoog, sowie in VHS Kursen bei Frau Schmitz. Diese waren Wegbereiter für die privaten Unterrichtstunden bei Ulrich Nagel aus Finnentrop. Über einen Fernkurs der ILS/Hamburg für Freies Zeichnen erwarb Dagmar Baldauf ihr Zertifikat. Der Erlös der Kunstausstellung kommt der Streetworkerarbeit von Michael Baldauf in Costa Rica zugute. Er arbeitet dort seit 3 Jahren für die Organisation SUNRISE e.V. die sich auf Spendenbasis hauptsächlich für integrative Sozialarbeit einsetzt Nähere Informationen zum Thema  findet man im Internet unter  www.SUNRISE-online.de Die Mitarbeiter des Seniorenhauses St. Liborius laden alle Interessierte ganz herzlich ein bei der Eröffnung am 22. März um 16.30 Uhr in der Eingangshalle des Seniorenhauses dabei zu sein.

 

 

 

Osterbasar in Haus Mutter Anna

Die Bewohner des Haus Mutter Anna laden am Sonntag, 25. März von 11 bis 17 Uhr zum Osterbasar ein. Die Terrasse der Wohngruppe Feuerteich wird dann ein bunter Marktplatz. Neben Gestecke und Topfpflanzen, die Lust auf den Frühling und die warme Jahreszeit machen, gibt es auch große und kleine Osterdekorationen aus Holz und Stein. Natürlich ist auch an das leibliche Wohl gedacht. Der Erlös ist für die  Bewohner des Hauses Mutter Anna gedacht.

 

 

Terminübersicht

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